Sommerlager auf der Jomsburg

Erschienen am 18. August 2019 in Allgemein

Nicole

 

Diesen Sommer verschlug es uns für unser Sommerlager auf die Jomsburg in der Nähe von Kiel. Wir  freuten uns also auf zwei ganze Wochen Ostsee, gutes Wetter und viele spannende Abenteuer und Lagerfeuerabende. Ganz wie bei den Kindern von Büllerbü, den Geschichten von Astrid Lindgren und dem Thema unseres Lagers.

Aber bevor das alles losgehen konnte, hieß es erstmal ankommen. Aus den geplanten sechs Stunden Fahrt wurden ganz schnell neun, aber umso schneller hatten wir unsere Zelte an diesem Abend aufgebaut. Am nächsten Tag waren dann Lagerbauten, wie Bannermast, Wäscheleine und Sonnensegel dran. Und dann hieß es schon: Ab ans Meer! Wie passend, dass der Strand nur zehn Minuten entfernt lag. Allzu viel gebadet wurde aufgrund des kühlen Windes nicht, aber dafür waren die gebuddelten Löcher im Sand umso tiefer. Irgendwann konnte ein ganzer Wölfling darin verschwinden. Auch ein Geländespiel im Wald stand an.

Schnell fühlten wir uns an dem Platz wie zuhause, die Jomsburg war ein perfekter Ort zum Spielen und mit unseren österreichischen Nachbarn freundeten wir uns schnell an. Gemeinsam verbrachten wir viele Abende am Lagerfeuer mit Singen und Neue-Lieder-kennenlernen. Als allabendliche Tradition wurde jeden Abend eine neue Geschichte  der Kinder aus Büllerbü vorgelesen, wobei dann auch mal der eine oder die andere einschlief.

Eine weitere schöne Aktion war unser Ausflug nach Kiel. Das erste Abenteuer war die Fahrt dorthin, die uns eine Weile mit der Fähre über die Kieler Förde führte. Schiffe überall! In Kiel selbst konnten wir dann ganz wunderbar bummeln, einkaufen und essen.

Inhaltlich haben uns auf diesem Lager neben den Kindern von Büllerbü die Themen „Voll kostbar“ und „No Waste“ beschäftigt. „Voll kostbar“ ist die DPSG Jahresaktion 2019 und so haben wir einen Tag lang spielerisch die  Schlagworte „fit. gesund. und gut drauf.“ erkundet. An einem anderen Tag haben wir dann unseren Müll einmal gründlich auseinandergenommen und herausgefunden, welchen wir hätten vermeiden können und wie wir ihn richtig trennen. Schlimm war es auch zu erfahren, welcher Müll und vor allem wie viel Müll eigentlich in unseren Weltmeeren landet. Passend dazu haben wir noch eigene Kosmetik hergestellt – ganz ohne Plastikverpackung. Wir sind übrigens auch sehr stolz darauf, fast alle unsere Einkäufe mit dem Fahrrad erledigt zu haben, trotz stolzer zehn Kilometer bis zum nächsten Supermarkt.

Zwei Tage verbrachten wir in den Stufen und unternahmen ganz unterschiedliche Dinge. Die Wölflinge verbrachten die Zeit am Strand und übernachteten sogar dort. Dabei entdeckten sie einen tollen Lehmsteinbruch zum Höhlen bauen und herumklettern. Die Jupfis und Pfadis machten sich mit der Fähre auf den Weg nach Laboe und erklommen, trotz so mancher Höhenangst, die Aussichtplattform auf dem Marine-Ehrenmal und machten Mittagspause am feinen Sandstrand. Dort war für einige sogar Stand-Up-Paddeling drin. Die Rover fuhren mit ihren mitgebrachten Fahrrädern ins 40 km entfernte Damp  und übernachteten dort ebenfalls am Strand.

Der Ort, den die Wölflinge am Steinbruch gefunden haben, hat uns so gut gefallen, dass wir auch gleich unseren Gottesdienst dort ausrichteten. Es sah toll aus, wie wir alle in einem umgestürzten Baum gesessen haben.

Deswegen hielten wir auch unsere Versprechensfeier dort ab. Ein Wölfling, drei Jupfis und ein Pfadi haben am vorletzten Abend ihr Versprechen abgelegt – und das bei Sonnenuntergang am Strand! Glückwunsch an euch alle!

Es gibt noch so viel mehr Dinge, die wir dort in den zwei Wochen erlebt haben, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Dazu gehören die Nachtwache, das Quidditchspiel, der Bannerklau und noch so einiges mehr.

Insgesamt blicken wir alle auf ein tolles, erfolgreiches Lager zurück und freuen uns, eine so tolle Bekanntschaft mit der Gruppe 73 der österreichischen Pfadfinder gemacht zu haben.

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